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Schleuse
Wenn man 4 km von Mauerwald entfernt den Masurischen Kanal entlang geht, kann man Bauarbeiten der Bieber, die ihre Deiche da aufstellen, bewundern. Gleich kommen wir auf eine riesengroße Schleuse in Leœniewo Górne zu. Die Schleuse verfügt über eine Kammer mit 21 m Tiefe, 7,5 m Breite und 46 m Länge. Es gelang jedoch nicht, bis zu dieser fast Fertiggebauten Schleuse das Kanalbett zu graben. Eine Legende sagt, dass die Deutschen den Kanal angeblich zum Transport von U-Booten vorgesehen hätten, die in Mauerwald hätten hergestellt bzw. repariert werden sollen. In historischen Urkunden gibt es jedoch-wenigstens bis heute- keine Beweise dafür zu finden.

Der Masurische Kanal, der ursprünglich die Großen Masurischen Seen mit dem Fluss Pregel verbinden sollte, um den Wassertransport bis zur Ostsee hin zu ermöglichen, wurde nie vollendet. Den im Jahre 1911 begonnen Bau unterbrach der I. Weltkrieg. Seit 1934 setzte man die Bauarbeiten energisch fort, bis der II. Weltkrieg ausbrach. Der Kanal war für Schiffe von 240 BRT vorgesehen und verläuft in künstlichen Gräben. Um den Wasserspiegelunterschied von 111 m zwischen dem Fluss Alle und dem Mauer See auszugleichen, ließ man 10 riesige Schleusen bauen, 5 davon liegen heute innerhalb der Grenzen Polens. Die Gesamtlänge des Kanals beträgt 51,1 km in Polen befinden sich 22 km davon.
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